Pressemeldung vom 28. Juli 2005
Ein
Besuch zum 25-jährigen Bestehen
MdB Werner Wittlich besuchte Firma Kappenstein in
Friesenhagen
sz
Friesenhagen:
Zum 25-jährigen
Bestehen der Tiefbaufirma Kappenstein & Co. hat es sich
der heimische Bundestagsabgeordnete Werner Wittlich nicht
nehmen lassen, der Geschäftsführung und deren
Mitarbeitern persönlich zu gratulieren. Gemeinsam mit dem
Bürgermeister der Ortsgemeinde Friesenhagen, Werner Würden,
dem Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes, Herbert Hombach,
und Mitgliedern der örtlichen CDU hat Wittlich die Firma
besichtigt und sich von Mitgliedern der Inhaber-Firma
Kappenstein über die Geschichte des Unternehmens
informieren lassen.
Die Errichtung des Bauhofes im Wildenburger Land erwies
sich als die größte Schwierigkeit in der 25-jährigen
Firmengeschichte. Es gab große Bedenken und Vorurteile
gegen einen Bauhof dieser Größenordnung im Hinblick auf
eine harmonische Einbettung in die Naturlandschaft. Es
galt, hartnäckige Kritiker zu überzeugen und behördliche
Einwände zu widerlegen.
Durch die Nähe zur Autobahn und der Landesgrenze zu
Nordrhein-Westfalen sei man vor allem in diese Richtung
orientiert. Den größten Teil des Umsatzes mache man
deshalb auch im Nachbarbundesland, erklärte Wittlichs
Parteifreund Tobias Kappenstein. Derzeit beschäftigt der
Betrieb rund 56 Mitarbeiter in Friesenhagen und in der
Niederlassung im nordrhein-westfälischen Iserlohn. Dort
habe man sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten Stück
für Stück vor allem im Bereich der öffentlichen Aufträge
gegen die Konkurrenz durchgesetzt.
Fünft Lehrlinge werden momentan zum Straßenbauer
ausgebildet und sollen – wie die Auszubildenden vor ihnen
auch – nach dem Ende der Lehrzeit übernommen werden.
„Um Erfolg, eine positive Bilanz und zufriedene Kunden
zu haben, reicht es nicht aus, dass man sein Handwerk
versteht, sondern Qualität, Flexibilität und
Kundenberatung müssen an erster Stelle stehen“, erklärte
Reinhold Kappenstein. Alle Mitarbeiter kommen aus dem Raum
Friesenhagen bzw. der Gegend um Iserlohn, erfuhr Werner
Wittlich. „Hier auf dem Land haben Betriebe ja noch eine
ganz andere soziale Verantwortung den Menschen gegenüber“,
ist Reinhold Kappenstein überzeugt.
Zwar
könnten aufgrund der Stundenzahlen noch weitere fünf
Leute eingestellt werden. Im Hinblick auf die
wirtschaftliche Lage und die Belastung der mittelständischen
Betriebe durch Steuern, Abgaben und den gestiegenen bürokratischen
Aufwand halte man sich derzeit mit Einstellungen aber noch
zurück. |