Christlich Demokratische Union Deutschlands
Christlich Demokratische Union Deutschlands
Ortsverband Friesenhagen
CDU Ortsverband Friesenhagen
   CDU HomeHome  CDU KontaktKontakt  CDU ImpressumImpressum  CDU SitemapSitemap
 

Pressemeldung vom 22. Februar 2006

Erweiterungsbau des Seniorenheims hat begonnen

MdB Werner Wittlich besuchte Firma Kappenstein in Friesenhagen

sz Friesenhagen: Während sich hinter dem Seniorenheim Friesenhagen heute unermüdlich die Baggerschaufel in die Erde grub, diskutierte die CDU-Fraktion des Gemeinderats mit MdL Dr. Josef Rosenbauer, Pflegedienstleitung und der Direktion des Hauses über den begonnen Erweiterungsbau. Das Haus St. Klara wird von 54 auf 75 Plätze aufgestockt. Aus dem neuen Erdloch erwächst bis Juni der Neubautrakt. Gleichzeitig ändert sich das Verhältnis von Einzel- und Doppelzimmern auf 80 zu 20 Prozent.

„Das war eines unserer Anliegen, die zur 5,7-Millionen-Investition geführt haben“, erklärte Willi Ax (Direktor GSS Wohn- und Pflegeeinrichtungen). Dabei verdeutlichte er, dass mit der Verpflichtung des Gesundheits-Service Siegen beim Heimbau in Niederfischbach auch Weichen für die Übernahme in Friesenhagen gestellt wurden. Rosenbauer präzisierte: „Als in Niederfischbach das neue Heim entstand, befürchtete man in Friesenhagen eine Schließung. Der Vorsitzende des Trägervereins des Heimes in Friesenhagen, Fritz Gressnich, wusste, was zu tun war: Er übergab das Heim ebenfalls in die Hände der GSS.“

Wie richtig diese Entscheidung war, wurde beim CDU-Ortstermin schnell klar: Um 30 Arbeitskräfte in Pflege und Hauswirtschaft werde das ohnehin 47-köpfige Team aufgestockt, informierte Heim- und Pflegedienstleiterin Gabriele Vaccalluzzo. Nachdem die bisherigen Bewohner im Frühsommer umgezogen sind, wird das alte Gebäude bis zum Winter entkernt, saniert und umgebaut. Die Kommunalpolitiker diskutierten die Verkehrsanbindung und die hohe Akzeptanz des Hauses. Und sie entlockten Ax deutliche Lobesworte für das Personal: „Wir haben unglaublich Glück mit den Mitarbeitern.“

Ohne den Verbund mit dem Heim in Niederfischbach und dem Mutterhaus in Weidenau seien die Anforderungen an die Erweiterung allerdings nicht zu bewältigen gewesen, bekräftigt er. Ganz unabhängig von den anderen Standorten ziert den Gesamtkomplex in Friesenhagen aber bald ein weitläufiger Gartenbereich mit Wasserlauf und stehendem Gewässer (Investitionssumme 100.000 Euro). Ein eigenes Restaurant tischt auch für externe Gäste auf und der geplante Empfangsbereich wirkt imposant. Die Kapelle im alten Gebäudeteil soll erhalten bleiben.

Rosenbauer interessierte sich im Gespräch insbesondere für die Gruppierung der Pflegestufen und die Betreuung. Der Abgeordnete und die Fraktionsmitglieder staunten über das fürsorgliche Friesenhagener Konzept, das sich an Forschungsergebnissen des Wiener Wissenschaftlers Erwin Böhm orientiert. Danach werden die Bereiche der Bewohner - von eigenen Gegenständen über die Tapetenauswahl bis zur Betreuung - ihrer Kindheitsumgebung angepasst. Rosenbauer würdigte: „Hier wird Pflege wirklich großgeschrieben!“ Und selbstverständlich, so führte Gabriele Vaccalluzzo aus, dürfen die Senioren auch Garten- und Hausarbeiten verrichten, wenn es ihrem Wohlbefinden dient.

Linie

Seite drucken


Ticker
Linie