Pressemeldung vom 07. Mai 2009
Die Milch einmal
anders vermarkten
Friesenhagen:
Der CDU Ortsverband Friesenhagen hatte zu einer
landwirtschaftlichen Betriebsbesichtigung auf dem Hof
Rainer und Juliane Weber in Heiligenborn eingeladen
und der Hof an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen
zeigte auf, das Milchvermarktung auch anders gehen kann!
Der landwirtschaftliche Betrieb wir
unter dem Label „Bio-Land“ geführt und beliefert zwei mal
in der Woche eine Vielzahl von Privatkunden mit
Vorzugsmilch und Joghurt aus eigener Herstellung. Die
Lieferung erfolgt mit betriebseigenen Fahrzeugen. Bei der
Milchlieferung werden Wechselbehälter in der Größe von zwei
und drei Liter Gefäßen angeboten.
Auch der
CDU-Verbandsbürgermeisterkandidat, Wolfgang Weber, konnte
aus einer Kostprobe von Vorzugsmilch und sechs
verschiedenen Joghurt-Sorten auswählen.
Der Hofinhaber, Rainer Weber, machte
deutlich, dass das Label „Bio-Land“ auch erhebliche
Einschränkungen in der Bewirtschaftung der ca. 60 ha Land
und der Fütterung von ca. 50 Milchkühen mit sich bringt. So
darf nur Futtermittel aus zertifiziertem Landhandel
verwendet werden und jährlich finden mehrere Kontrollen (u.
a. auch unangemeldet) statt.
Das Arbeitsaufkommen auf einem Hof
dieser Größenordnung lässt sich aber ohne zusätzliche
Arbeitskräfte nicht bewältigen. Hierzu zählen neben einem
fest angestellten Mitarbeiter auch Aushilfskräfte sowie ein
Absolvent eines freiwilligen ökologischen Jahres.
Selbstverständlich sind in dem Familienbetrieb alle
Generationen mit eingebunden.
Auch die Fotovoltaik-Anlage auf dem
Dach des neuen Jungtierstalls mit ca. 30 KW Leistung macht
deutlich, dass Landwirte nicht ausschließlich auf
landwirtschaftliche Produkte setzen können, sondern auch
über ohnehin vorhandene Dachflächen, ein weiteres Einkommen
generieren können. |