Pressemeldung vom 02. September 2004
(Siegener Zeitung)
Friesenhagen bekommt den „MOPS“
thor Friesenhagen:
Wenn
man sich als Kommunalpolitiker bei der Post beschwert und
dann tatsächlich eine Antwort erhält, ist das zunächst
einmal erfreulich, doch meist auch sehr ernüchternd. Diese
Erfahrung machte jetzt der CDU-Ortsverbandsvorsitzende
Herbert Hombach, nachdem er einen Brief vom
Regulierungsmanagement des Konzerns erhalten hatte. Wie
berichtet, hatte die CDU die geplante Schließung der
Postfiliale im Ort massiv kritisiert.
In
dem Schreiben wird auf das Postgesetz und die
Post-Universaldienstleistungsverordnung (PUDLV) verwiesen,
wonach eine Verpflichtung zum flächendeckenden Service
bestehe. Freiwillig habe man sich bereit erklärt, Filialen
in „zusammenhängend bebauten Wohngebieten mit mehr als
2000 Einwohnern" zu betreiben. Da Friesenhagen aber
nun 1753 Bewohner zähle, stehe die Schließung der Filiale
„im Einklang mit den geltenden Vorgaben".
Die
postalische Versorgung solle künftig durch den Mobilen
Post-Service (MOPS) erfolgen, heißt es weiter. „Gerade für
ältere, in ihrer Mobilität eingeschränkte Mitbürger ist
dieser an der Haustür angebotene Dienst eine echte
Alternative zur stationären Postfiliale." Die
Zusteller sollen mittels Postkarte im Briefkasten
benachrichtigt werden, wenn dieser Service erwünscht ist.
„Die bisherigen Erfahrungen mit dem MOPS sind durchweg
positiv", teilt die Post abschließend mit.
Antwortschreiben der Reg TP vom 10.08.2004 (452 kb)
|